MO3TA - Featuring auf E.K.R.’s “Johnny Clash EP”
14. Januar 2010
„Das isch de realst Shit woni je schribe…”, so beginnt der Track „Als würde mir nöd existiere”, den MO3TA einst zusammen mit dem Rap-Urgestein E.K.R. zu den Ausschreitungen in Paris 2006 aufgenommen hat. Nun, ein paar Jahre später, ist der Track ab sofort auf E.K.R.’s „Johnny Clash EP” zu finden - ein Sammelsurium von bislang noch unveröffentlichten Perlen von 2004 bis 2006. Diese 10 Track starke EP wird euch nun zum kostenlosen Download angeboten! Holt euch also das Teil schleunigst auf Familienbetrieb.ch!
Doch damit nicht genug, zum Track „Als würde mir nöd existiere” gibt es nämlich noch einen Videoclip, den ihr euch hier anschauen könnt:
MO3TA - Ghorba Muzik - out now!
24. September 2009
Endlich ist es so weit, seit dem 18. September ist das unvergleichliche und voller Spannung erwartete Erstlingswerk von MO3TA offiziell erhältlich. Hol dir das Werk über Itunes, bei HipHopGlobe, beim Plattendealer deines Vertrauens oder einfach über www.infernomuzik.ch.

Feinster arabischer Rap gemischt mit einer Prise Reggaeton und Raï. So tönt «Ghorba Muzik», das Debutalbum des jungen MO3TA (gesprochen Muata). In 16 Tracks erzählt der Sohn eines marokkanischen Einwanderers und einer Schweizer Mutter von seinem Leben in der Ghorba. Ghorba ist die Fremde, der Ort wo er lebt aber nicht seine Heimat ist. Er bringt in seinen Texten die Problematik auf den Punkt, die viele Jugendlichen mit fremden Wurzeln tagtäglich erleben: Die Sehnsucht nach der Heimat, die Konfrontation mit Rassismus, die Probleme im Alltag in einer fremden Kultur aber auch die schönen Seiten dieses Lebens werden mit fröhlichen Partytracks angesprochen. Natürlich fehlen auch die starken Raptracks nicht auf denen er sich als gestandener Rapper beweist.
Unterstützt wird «MO3TA» dabei von dem arabischen Sänger Samir Essahbi, der auch schon mit Greis zusammengearbeitet hat, Max Urban, der nächste Schweizer R’n'B Star, S.V.E.N. aus Lausanne, Toni der Assi und seiner Crew C4STYLE. Für die mitreissenden Beats haben Gheef Beats, H.S.A, Dust Beatz, Pho und Blax gesorgt.
«Ghorba Muzik» ist ein starkes Album und findet sein Publikum nicht nur bei den Secondos und den Jugendlichen mit fremden Wurzeln, sondern richtet sich an alle Menschen, welche die Ohren für diese Thematik offen haben, die in allen europäischen Städten präsent ist.
Weitere (Presse-) Infos hier:
http://www.infernomuzik.ch/index.php…a-ghorba-muzik
MO3TA - Ghorba Muzik - Snippet online!
31. August 2009
Um euch das Warten auf MO3TA’s erstes Soloalbum Ghorba Muzik etwas schmackhafter zu machen, ist nun endlich das offizielle Snippet online! Führt es euch am besten sofort und gleich hier zu Gemühte:
Releasedatum ist der 18. September 2009. Besorgt euch die Scheibe über Itunes, bei HipHopGlobe, beim Plattendiealer deines Vertrauens oder einfach über www.infernomuzik.ch. Für weitere Infos (und Vorab Tracks!) checkt: www.mo3ta.com
MO3TA - Grosses Interview im Tagesanzeiger
27. August 2009
MO3TA’s Erstlingswerk «Ghorba Muzik» lässt schon vor dem Releasedatum am 18. September 2009 viel von sich reden! Dem Tagesanzeigen (Ausgabe vom 8. August 2009) stand MO3TA Red und Antwort über Fragen zu seinem ersten Soloalbum, der Bedeutung von Ghorba sowie zur heutigen Jugend und Religion. Wer das Interview verpasst hat, kann es selbstverständlich bei uns nachlesen:

Muatasim Bouhouch alias Mo3ta tauft heute sein Album «Ghorba Muzik». Mit seinen Songs kämpft der Zürcher mit arabischen Wurzeln gegen Vorurteile.
Mo3ta, du rappst auf Arabisch. Wovon handeln deine Texte? Alle Songs handeln von Ghorba, darum auch der Albumtitel «Ghorba Muzik».
Ghorba ist ein Ort, wo man fremd ist. Ich rappe über das Leben an einem solchen Ort. Ich bin halb Schweizer, halb Marokkaner, kenne also die Probleme der Jugendlichen mit arabischen Wurzeln in der Schweiz und mit was für Schwierigkeiten und Vorurteilen sie zu kämpfen haben.
Was sind das für Probleme? Als Kind war mir nicht bewusst, dass ich anders war. Das kam erst, als ich älter wurde. In der Schule wurde ich beschimpft: «Du Scheissaraber», hiess es. Der 11. September 2001 war prägend. Vorher war meine Herkunft nie ein Problem. Danach musste ich mir oft Sachen anhören wie: «Du bist doch ein Terrorist.» Die Gesellschaft ist skeptischer geworden gegenüber der muslimischen Bevölkerung. Erschwerend kam hinzu, dass ich in jener Zeit vom multikulturellen Zürich in eine ländlichere Gegend gezogen bin. Dort spielte mein arabischer Background plötzlich eine viel grössere Rolle.
Gibt es Orte, die du meidest? Ich gehe gar nicht gern an den Hauptbahnhof. Denn ich weiss aus Erfahrung, dass mich die Bullen kontrollieren werden, wenn ich auf dem Perron auf den Zug warte. Das hat wohl mit meinem Äusseren zu tun. Auch manche Polizisten haben diese Vorurteile.
Wie wurdest du zum Rapper? Angefangen hat es in einem Ferienlager in Fiesch. Dort besuchte ich einen Kurs beim Berner Rapper Greis. Nach einigen Songs auf Züritüütsch wollte ich es auf Arabisch versuchen – und es funktionierte. Das war geil und neu, und ich wusste: So will ich das machen.
Deine Lieder klingen aggressiv. Das hat mit dem nordafrikanischen Arabisch zu tun. Die Aussprache ist recht hart. Im Gegensatz zum libanesischen Arabisch, das viel weicher tönt. Wie R’n’B, wogegen Marokkanisch nach Ghetto-Rap klingt.
Bist du ein Ghetto-Rapper? Nicht unbedingt. Es geht mir um die Message, nicht darum, aller Welt zu sagen, wie krass ich bin. Auf gar keinen Fall. Ich habe es nicht nötig, zu sagen, dass ich aus dem Ghetto komme.
Tust du das denn? Wenn man Zürich-Oerlikon als Ghetto bezeichnen will, dann schon. Ich denke aber, das ist eine ganz normale Gegend. Natürlich ist es nicht der Zürichberg oder die Goldküste. Es gibt Probleme, aber die bekommt man als Kind nicht mit. Man hält sich ja nicht am Bahnhof auf. In den Quartieren ist es ruhig und schön.
Wie erlebst du persönlich die Strassen von Zürich? Man liest und hört in jüngster Zeit ja viel von Gewalt unter Jugendlichen. Ist es draussen schön hell, ist Zürich eine der sichersten Städte. Es passiert nichts. Am Freitag- und Samstagabend ist es jedoch die Hölle. Konkret im Kreis 5. Dort herrscht eine dunkle Stimmung. Die Leute fühlen sich unsicher. Letztes Wochenende war ich draussen. Ich sah gewissen Jugendlichen die Gewaltbereitschaft förmlich an. Die Polizei macht Alkoholkontrollen, und nebenan schlagen sich Jugendliche die Köpfe ein. Wenn man anruft, heisst es: «Kommen Sie am Montag auf den Posten». Frauen werden geschlagen. Es fehlt diesen Jugendlichen an Respekt.
Wie hast du es mit dem Glauben? Ich bin ein liberaler Muslim. Da ich zwischen den Kulturen aufgewachsen bin, kenne ich aber auch das Christentum gut. Ich weiss, was in den verschiedenen Religionen abgeht. Freitags gehe ich gerne in die Moschee. Das gibt mir ein gutes Gefühl: Meditieren und zuhören, was der Imam erzählt, sofern es eine Übersetzung gibt. Leider ist das selten der Fall. Es ist wichtig, dass es diese Orte gibt, unabhängig davon, welcher Religion man angehört. Und dass man weiss, dass man es dort mit normalen Menschen zu tun hat.
Trinkst du Alkohol? Nein. Ich weiss, was Alkohol anrichten kann. Klar hatte ich meine Probierphase, aber ich fahre definitiv besser ohne – im Auto und im Leben. Ich fühle mich wohler so.
Wie taufst du heute deine Platte? Möglicherweise mit Rimuss.
Das Album wurde am Inferno Muzik Konzert am Stadtsummer feierlichst getauft. Bei dieser Gelegenheit bedanken wir uns herzlichst bei all den zahlreich erschienen Fans und Pilgern!
Verehrte Liebhaberinnen und Liebhaber von guter Schweizer Musik
Mit Freudentränen in den Augen darf ich euch das Release vom “Inferno Muzik - The Sampler” bekannt geben:
Am 30.1.2009 befindet sich das Prachtswerk in allen guten CD-Läden, auch beim Musik Dealer deines Vertrauens!
Bestelle JETZT “Inferno Muzik - The Sampler” im Internet auf Hiphopglobe.ch
Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.
Download Snippet
Oder direkt anhören auf MySpace von DustBeatz
Offizieller Pressetext:
Inferno Muzik wechselt auf die Überholspur und gibt Vollgas! Während in der Schweizer Musiklandschaft sich niemand richtig traut, mal etwas Neues zu machen, überzeugen die Produzenten und Künstler von Inferno Muzik mit innovativen Konzepten und frischen Musikideen. Auf dem ersten hauseigenen Sampler pumpt Rap, Dancehall, Bailey Funk, Reggaeton, Elektrorap und Elektropop durch die Boxen, als gäbe es gar keine Genres. Von der melancholischen, Hühnerhaut-erzeugenden Rap-Ballade über schon fast kranke Battlerap Texte, dem ersten schweizerdeutschen Elektrorap Clubbanger, sommerlichen Dancehalltunes, zu arabischem Reggaeton ist alles vorhanden. Sogar ein Featuring mit dem legendären Sticky Fingaz von ONYX befindet sich auf der CD.
Die Künstler von Inferno Muzik sind vielfältig, vereinen verschiedene Stadtkreise, Kulturen, Sprachen und Musikstile. Die Künstler von Inferno Muzik zeigen einmal mehr, dass sie im hiesigen Rapgame locker ganz oben mithalten können, wenn sie nicht sogar Rap an sich ganz neu definieren! Doch diesem Label sind keine musikalischen Grenzen gesetzt. Denn mit Elektrorap, Elektropop, Baileyfunk, Reggaeton und Dancehall deckt Inferno Muzik mehr als nur das Spektrum von Urbaner Musik ab. Das die erste CD (RAP) Rap mässig die Messlatte nochmals um einiges höher setzen wird, versteht sich von selbst. Auf der zweiten CD (POP) ist ein innovativer Stilmix vorhanden, der alle Grenzen der Genres sprengt!
